Krieg und Frieden / Bondartschuk ( UDSSR 1968 )

Posted in Rezension with tags , , , on 18. November 2012 by tlow

Der vielleicht teuerste Film der Filmgeschichte, aber zumindest der teuerste der UDSSR. „War and Peace

Es ist schwer den Film zu fassen. Einerseits das Werk Tolstois – die Romanvorlage – ein Stück Weltliteratur. Dann die Ausmaße des Films – ein einmaliger Monumentalfilm, für den es keinen Vergleich wird. Und dadurch wird bereits die Tatsache, dass er vollendet werden konnte zu einer Sensation.

Auf 70 Millimeter gedreht.

 

Ich würde sagen ein MUST SEE – egal, was ihr davon halten werdet gehört der Film sicher zu den 5 wichtigsten Filmen der Welt.

Edison (2005)

Posted in Rezension with tags , , on 11. August 2012 by tlow

Was für ein schrecklicher Film. Eine dünne Story, einiges an Starbesetzung aber alles an den Haaren herbeigezogen. Braucht man nicht anzuschauen:

und mehr Worte braucht es auch nicht.

400 Streiche – Les Quatre Cents Coups – Truffaut 1959

Posted in Rezension with tags , , , , , , on 5. Juni 2011 by tlow

Ich mag Truffaut immer noch nicht. Seine Filme sind mir zu geradlinig und gewollt und unangenehm. Heute habe ichs mit dem auf deutsch betitelten „Sie küßten und sie schlugen ihn, der gemeinhin als Gründungsfilm der Nouvelle Vague gilt:

Die eigentlich wörtliche Übersetzung müsste „400 Streiche“ heißen. Das bezieht sich darauf, dass man laut einem französischen Sprichwort 400 Streiche macht, bevor er vernünftig wird.

Ein schlechter Film ist es sicher nicht, aber  mir ist der Truffaut meist zu perfekt. Interesant auch, dass Truffaut sich mit zwei Filmkollegen zerstritt: Oskar Werner und Jean-Luc Godard – in beiden Fällen wegen filmischer Differenzen. Interessant zu wissen, was Werners genaue Kritik beim Film Fahrenheit 451 war. Die beiden Bücher, die von der englischsprachigen Wikipedia verlinkt werden haben aber anscheinend zu dem Film gerade fehlende Seiten.

Ich empfinde Truffauts Werke oft als sehr selbstverliebt, romantisch, träumerisch,… – da kann man sich durchaus drauf einlassen – aber mein Ding ists nicht.

Mamma Roma

Posted in Rezension with tags , on 23. Mai 2011 by tlow

was für ein Film! Schluck:

von Pasolini. Einer der beeindruckendsten Filme, die ich je gesehen habe. Eindrucksvoll, mitfühlend, anklagend. Aber nehmt euch nichts vor für nach dem Film. Danach saßen wir erst mal da uns sagten 2 Minuten keinen Ton.

Pasolini wurde übrigens bei der Premiere des Films von Faschisten angegriffen, die gegen den Film protestierten.

World Invasion: Battle Los Angeles

Posted in Rezension with tags , , , on 17. April 2011 by tlow

Oh mein gott, für mich einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Ganz offensichtlich ein Film, der vom US-Militär bezahlt wurde. S.a. Wikipedia-Artikel:

There was military support for filming, including some scenes filmed at Marine Corps Base Camp Pendleton in California. Numerous Marine units assisted in filming, including infantry from 2nd Battalion 1st Marines, MV-22 Ospreys from VMMT-204 (based at Marine Corps Air Station New River in North Carolina), CH-46 Sea Knights from HMM-268 and HMM-774 (based in Camp Pendleton and Naval Station Norfolk, respectively), and reservists from 3rd Battalion 23rd Marines based in Belle Chasse, Louisiana.[18]

Rogert Ebert schrieb:

Battle: Los Angeles ist laut, gewalttätig, hässlich und dumm. Seine Machart spiegelt den entsetzlichen Zynismus auf Seiten seiner Macher wieder, die nicht einmal versuchen, mehr als sinnloses Chaos zu erschaffen. Hier haben wir einen Science-Fiction-Film, der die Wörter „Wissenschaft“ und „Fiktion“ genauso beleidigt wie den Bindestrich zwischen ihnen. […] Liebe Jungen: Wenn ihr diesem Mist beiwohnt mit Freunden, die ihn schätzten, bringt ihnen taktvoll bei, dass sie Idioten sind. Liebe Mädchen: Wenn euer Date diesen Film mag, sagt ihm, dass ihr lange nachgedacht habt und meint, ihr solltet mehr Zeit mit anderen Leuten verbringen“

unheimlich treffend.

Einzig positiv finde ich das Ausmaß an Zerstörung, was man da erleben darf. Schön destruktiv sozusagen. So destruktiv, dass es albern wird.

The Bridge of San Luis Rey (2004)

Posted in Rezension with tags , , , , on 2. Januar 2011 by tlow

The Bridge of San Luis Rey (2004 film)

ist viel besser als die Kritik, die ich laß. Ja der Film hat kein Tempo. In detailreichen Abschnitten werden Geschichten erzählt aus dem Leben von fünf Personen – und währenddessen die Frage gestellt, ob alles im Leben nur Zufall ist. Was ist der Sinn hinter den Leben. Der Film ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Thornton Wilder. Mich interessiert noch die Verfilmung durch Jean Renoir eines teils der Geschichte mit dem Titel The Golden Coach.

Die Kritik, die ich so auf Rotten Tomatoes fand sind ja schrecklich. Ich habe den Film genossen. Die Regisseurin Mary McGuckian hat das wirklich sehr gut in Szene gesetzt. Viele leise Töne. Vielleicht haben das viele Kritiker nicht verstanden?

No Country for Old Men (2007)

Posted in Rezension with tags , on 26. Dezember 2010 by tlow

Was für ein verstörend seltsamer Film. Z.B. gibt es bis auf den Schluß keine Filmmusik.

Von den Coen-Brüdern. Der Schluß läßt so einiges offen. Und das ist mutig. Was will uns der Film sagen?